Chengdu Pambassador 2012

In Edinburgh fand ein ganz besonderes Halbfinale statt: 24 Panda-Fans aus ganz Europa kämpften um die begehrte Chance, als Panda-Botschafter, als sogenannter Pambassador, für das Leben einer der bedrohtesten Tierarten zu kämpfen: den großen Pandas. Als einziger deutscher Teilnehmer war ich in Edinburgh dabei.
Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

 

 

 

 

 

 
Only one representative from Germany Thank you for letting me be there.
The only one from Germany in the semifinals in Edinburgh.

 

 

 

 

 

 

 

Andreas ( Panda Freund)

Pressemitteilung:

Edinburgh, 9. Oktober 2012 In Edinburgh findet dieses Wochenende ein ganz besonderes Halbfinale statt: 24 Panda-Fans aus ganz Europa kämpfen um die begehrte Chance, als Panda-Botschafter, als sogenannter Pambassador, für das Leben einer der bedrohtesten Tierarten zu kämpfen: den großen Pandas. Andreas Freund aus Frankfurt ist als einziger deutscher Teilnehmer in Edinburgh dabei.

Der Wettbewerb um die 3 Pambassador-Posten wurde von der Stadt Chengdu im Südwesten Chinas initiiert. Die dortige Chengdu Panda Base ist Heimat von 111 Pandas, die nach und nach ausgewildert werden sollen. Die drei Pambassadors werden gemeinsam mit den Tierschützern der Panda Base für 5 Monate durch 11 Länder reisen und die Menschen auf die bedrohte Situation der Pandas aufmerksam machen. Auf der ganzen Welt leben nur noch 1.600 Pandas in freier Wildbahn.

Ein echter Panda-Freund Andreas Freund arbeitet als Controller, und die Pandas sind weit mehr als ein Hobby für ihn. Sie könnten keinen besseren Botschafter als ihn haben: seit er als kleiner Junge herausfand, dass Pandas die einzigen Tiere sind, die sich beim Essen hinsetzen, haben ihn die Bären nicht mehr losgelassen. Auf zwei Websites informiert er Pandafans über das Leben dieser außergewöhnlichen Tiere: http://www.gpfin.org; http://pandaworld.de .

Für die Chengdu Panda Base ist er überdies ein alter Bekannter: 2007 absolvierte er hier ein Praktikum als Pandapfleger. “Die Pandas sind meine Lebensaufgabe”, so Freund. “Diese Tiere haben mich nie losgelassen und der Kampf für ihr Fortbestehen ist das Wichtigste, was ich in meinem Leben tun kann. Ich möchte meinen Kindern und Enkeln eine Welt hinterlassen, in der es in der Provinz Sichuan wieder mindestens 2000 Pandas in freier Wildbahn gibt.”

Einer Jury aus Vertretern der Tierschutzorganisation WildAid, Experten der Chengdu Panda Base und den Pambassadors von 2010 musste Andreas Freund zeigen, wie ernst ihm sein Kampf für die Pandas ist, bevor er die Einladung zum Halbfinale nach Edinburgh bekam. Über 255.241 Pandafans aus der ganzen Welt hatten sich auf der Facebook-Seite der Chengdu Panda Base beworben, 77.381 allein aus Europa. Die Chance seines Lebens In Edinburgh werden Freund und seine 23 Mitstreiter an einem Wissenstest im Zoo der schottischen Hauptstadt teilnehmen, ihre Ausdauer unter Beweis stellen sowie eine Schatzsuche im Zentrum der Stadt absolvieren. Bei den Übungen zählt sowohl individuelle Fitness als auch Teamfähigkeit. Die Jury schaut ganz genau hin, wer mit der meisten Leidenschaft, dem intensivsten Einsatz und der größten Begeisterung dabei ist – und damit am besten geeignet für die wichtige Rolle als Botschafter der Pandas. Besondere Tiere verdienen schließlich besondere Fürsprecher.

Andreas Freund über seinen Weg ins Halbfinale: “Ich bin stolz, so weit gekommen zu sein. Die Arbeit mit den Pandas wäre die Erfüllung eines Lebenstraumes. Ich möchte erleben, wie diese wunderbaren Tiere ausgewildert und nicht mehr auf menschliche Botschafter angewiesen sein werden.” Am 17. November werden in Chengdu, China die drei neuen Pambassadors bekannt gegeben. Wer weiß, vielleicht wird es der Panda-Freund aus Frankfurt?

Verantwortlicher Pressekontakt:

Dijana Tanasić
Ogilvy Public Relations